Aus der Krise lernen und die Digitalisierung der Schulen forcieren

Die GRÜNEN im Bochumer Norden haben in den letzten Jahren gemeinsam mit der SPD beschlossen, die bezirklichen Haushaltsmittel vor allem im Schul- und Jugendbereich einzusetzen. Der Fokus im Bochumer Norden liegt dabei auf der Gewährleistung einer wohnortnahen Schulversorgung nach dem Motto „Kurze Beine-Kurze Wege“ und darauf, die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben.

„Die Herausforderungen der momentanen Situation an Lehrer und Schülern bestärken uns darin, die Digitalisierung der Schulen zu forcieren und dafür zu sorgen, dass jedes Kind in Zukunft nicht nur in der Schule, sondern auch von zu Hause aus an die Lehrsituation angebunden ist und somit keine Lerndefizite entstehen“, so Christian Schnaubelt, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Bezirksvertretung-Bochum Nord.

Unterschiedliche Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern können bereits bestehende Benachteiligungen weiter verstärken. Im Blick auf die Schulen im Bochumer Norden ergänzt Schnaubelt: „Gut ausgestattete Schulen sind eine der Schlüsselaufgaben für den Bochumer Norden. Die Schulen müssen jetzt fit für die Digitalisierung werden.“

Dazu Mustafa Calikoglu, Ratsmitglied und Vertreter der GRÜNEN im Integrationsrat: „Jedes Kind soll unabhängig von seiner Herkunft und familiären Ressourcen den bestmöglichen Schulabschluss erreichen. Um sozialer Ungleichheit und sozialen Ungerechtigkeiten vorzubeugen, müssen deshalb alle Schülerinnen digital gleich gut versorgt sein.“

Am Neubau des Schulzentrums Gerthe soll an seinem bisherigen Standort unter so ökologisch wie möglichen Bedingungen festgehalten werden.

Petra Willich, grüne Bezirksvertreterin in Bochum-Nord: „Wir setzen uns weiterhin für einen ökologischen Neubau des Schulzentrums Gerthe ein. Außerdem wollen wir den Bereich Schulsport und Schulschwimmen stärker fördern.“