Die GRÜNEN in Rat und Bezirks­vertretungen

12 grüne Mitglieder im Rat der Stadt und 16 grüne Mitglieder in den sechs Bezirksvertretungen setzen sich für eine ökologische und soziale Politik in Bochum ein.

Ratsmitglieder

Astrid Platzmann

Fraktionsvorsitzende

„Hier bin ich gebor’n, laufe durch die Straßen….“

so beginnt der Text des Liedes „Haus am See“ von Peter Fox. Und Gleiches gilt auch für mich: in Bochum geboren, in den Kindergarten, die Schule gegangen, eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin gemacht, Medizin studiert, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und jetzt im Kreis Recklinghausen als Leiterin der „Beratungsstelle für AIDS und weitere sexuell übertragbare Erkrankungen“ tätig.
Ich bin verheiratet; wir haben drei Kinder, zwei Hunde, diverse Schildkröten, Fische usw.

Seit 1982 bin ich Mitglied der Grünen und seitdem in verschiedensten Funktionen für die Grünen tätig. Meine Schwerpunkte liegen im Sozialbereich, in der Gesundheitspolitik, in der Anti-AKW-Bewegung und der Anti-Rassismus-Arbeit.
Privat habe ich zusammen mit weiteren MitstreiterInnen den Verein „BoSprInt“ gegründet, der es sich zum Ziel setzt, Spenden zu sammeln, um den Beratungsstellen in Bochum für ihre Arbeit mit MigrantInnen bei Bedarf Sprach- und IntegrationsmittlerInnen finanzieren zu können.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, Politik sollte ehrlich und seriös sein. Deshalb halte ich nichts von Fensterreden und unrealistischen Versprechungen. Die Politikverdrossenheit ist zu groß, um sie weiter zu befeuern. Vielmehr sollten Menschen motiviert werden, sich einzumischen und sich zu engagieren.

Die Zeiten sind schwierig und werden absehbar nicht besser, trotzdem bin ich der Auffassung, dass Sozialpolitik nicht dem Rotstift und den Sparzwängen zum Opfer fallen darf. Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement müssen weiterhin ein zentraler Faktor in unserer Stadt bleiben. Strukturen, die über Jahre gewachsen sind, dürfen nicht aus finanziellen Erwägungen zerschlagen werden.

Ich setze mich für eine medizinische Versorgung für Menschen ohne Papiere ein, für eine gerechte Sozialpolitik, die die Teilhabe von Menschen mit geringem Einkommen am soziokulturellen Leben ermöglicht und die Möglichkeit einer Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt erleichtert. Integration und Nachhaltigkeit sind Faktoren, die die Politik begleiten müssen.

Wie schon in der letzten Wahlperiode bin ich Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Außerdem vertrete ich die Grünen im Haupt- und Finanzausschuss.

Manfred Preuß

Fraktionsvorsitzender

Ich bin Jahrgang 1956 und Vater zweier Töchter.

Mein Arbeitsplatz ist die Volkshochschule der Stadt Castrop-Rauxel. Dort bin ich Leiter des Fachbereiches Beratung-Qualifizierung-Beschäftigung des Berufsbildungszentrums der VHS. Mit unseren Angeboten versuchen wir, Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung zu geben.

Dies ist ein Punkt, der auch in meiner politischen Arbeit im Jugendhilfeausschuss der Stadt Bochum eine große Rolle spielt. Bildung, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe allen Kindern und Jugendliche zu ermöglichen, ist das Ziel dieser Arbeit. Die Bedingungen für die Erreichung dieses Ziels sind in der Vergangenheit schlechter geworden. Doch mit kommunalen Stütz- und Förderangeboten wie Kinderschutz, Kinderbetreuung, offener Jugendarbeit und vielen weiteren Maßnahmen versuchen wir diesem Ziel näher zu kommen.

Außer im Jugendhilfeausschuss vertrete ich die Grüne Ratsfraktion auch im Betriebsausschuss Zentrale Dienste und im Haupt- und Finanzausschuss.

Barbara Jessel

stv. Fraktionsvorsitzende

Im Jahre 1955 in Bochum geboren und in Harpen aufgewachsen.

Im Rahmen meiner 14jährigen Tätigkeit im Orlando im Ehrenfeld war die Belebung nachbarschaftlicher Strukturen für mich eine Herzensangelegenheit.

Mit vielen anderen Menschen habe ich ein Netzwerk zur Stärkung und Revitalisierung des Viertels aufgebaut, das ViertelVor Ehrenfeld. Wir haben das Quartier attraktiv für kreative Menschen gemacht, die sich dann auch in vielen leerstehenden Ladenlokalen angesiedelt haben.

Ich möchte ein lebendiges, lebenswertes und grünes Ehrenfeld. Eine älter und bunter werdende Gesellschaft sowie die Folgen des Klimawandels stellen uns vor neue schwierige Aufgaben. Wir brauchen innovative Lösungen, die die Lebensqualität sichern und verbessern. Ich will keine Leuchtturmprojekte in die Welt setzen, sondern unsere Stadt ökologisch und sozial entwickeln.

Die Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen, Zielen und Möglichkeiten müssen gefragt werden, wie sie im Stadtteil und im Quartier zukünftig leben möchten und dieses mitgestalten wollen. Initiativen, die dies in die Hand nehmen, brauchen Vernetzung und kommunale Unterstützung. Menschen, die älter werden, sollen hier wohnen bleiben, solange sie wollen, in nachbarschaftlicher Solidarität in einem altersgerechten, bunten, lebendigen Quartier, mit bezahlbarem Wohnraum.

Dafür müssen wir weg von großen Einrichtungen und hin zu Quartiers- und stadtteilbezogenen Lösungen, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen, sich am individuellen Hilfsbedarf orientieren und Versorgungssicherheit gewährleisten.

Quartier – das ist dort, wo sich die Menschen aufgehoben fühlen, Geborgenheit verspüren. Quartier – das ist fast immer die Nachbarschaft, der unmittelbare Lebensraum, der gerade im Alter, wenn die Lebenskreise kleiner werden, an Bedeutung gewinnt. Quartier – das sind die persönlichen Netzwerke, die zu mehr Lebensqualität für die Menschen beitragen.

Nicht nur im Ehrenfeld brauchen wir Zentren, in denen nachbarschaftliches Leben im Alter Raum findet und in denen gegenseitige Hilfe und Selbsthilfe fruchtbar werden können.

Altersgerechte Quartiere sind unauflösbarer Bestandteil einer kommunalen Quartiers-/Stadtentwicklung. Die Herausforderungen des demographischen Wandels dürfen nicht kleinkariert als „Wohnungen für Alte schaffen“ begriffen werden. Wer dies tut, verkennt die Chancen, die sich aus diesen Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft und die Art, wie wir miteinander gemeinsam leben wollen, ergeben.

Dafür möchte ich mich auf kommunaler Ebene einsetzen.

Züleyha Demir

Sportpolitische Sprecherin

Ich wurde in der Türkei geboren, lebe seit 1969 in Bochum und bin verheiratet. Mein Vater gehörte zur ersten Generation der sogenannten „Gastarbeiter“. Im Zuge der Familienzusammenführung folgte ihm meine Familie nach Deutschland.

Ich habe meine gesamte Schul- und Studienausbildung in Bochum absolviert. Nach Abschluss meines Architekturstudiums habe ich in verschiedenen Architekturbüros gearbeitet. Jetzt bin ich bei der Stadt Gelsenkirchen im Bereich Bauordnung tätig.

Ehrenamtlich war ich im „Alevitischen Kulturverein Bochum und Umgebung e.V.“ tätig und habe als 1. Vorsitzende die Interessen des Vereins vertreten.

Über den Verein ergaben sich schnell auch Kontakte mit den Grünen in Bochum und bei verschiedenen Gelegenheiten kam es zu einer Zusammenarbeit.

Seit 1999 bin ich im Rat der Stadt Bochum. Mein erstes Ziel war es, die unerträgliche Situation im Bereich des Ausländerbüros und der Asylbewerberstelle dem modernen Standard anzugleichen (vergleichbar mit dem Bürgerbüro).

Mein Aufgabengebiet war zunächst der Bauausschuss und die Betreuung des damaligen Ausländerbeirates. Außerdem habe ich im Sportausschuss mitgewirkt.

Im Bauausschuss und später im Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe habe ich mich besonders mit der Fortschreibung des Hochbausanierungsprogramms (Sanierung von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden) beschäftigt. Ein weiterer Schwerpunkt war die energetische Verbesserung von Gebäuden und der Einsatz von erneuerbarer Energie bei Neubauten und Sanierungen. Außerdem war ich bei der Initiierung eines Modellprojekts „Integrierte Stadtentwicklung“ (Stadtumbau West) beteiligt.

Nach der Umwandlung des Ausländerbeirates in den Ausschuss für Migration und Integration im Jahr 2004 war ein Schwerpunkt meiner Arbeit die Mitwirkung an der Erstellung des Integrationskonzeptes für die Stadt Bochum und die in Bochum lebenden Migrantinnen und Migranten (interkulturelle Öffnung der Verwaltung, Sprachförderung in KITAs, Belange von Senioren mit Migrationshintergrund etc.).

Seit der letzten Kommunalwahl bin ich wieder im Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe tätig, der sich vor allem mit der Erhaltung und mit der Sanierung der städtischen Bausubstanz beschäftigt.

Ich bin Sprecherin für die Grünen im Ausschuss für Sport und Freizeit. Beim Sport liegt mir besonders die Förderung des Breitensports und die Unterstützung von Vereinen am Herzen, denn Sport ist auch wichtig für Integration und Teilhabe an der Gesellschaft.

Trotz der schlechten Haushaltssituation ist es mir wichtig, allen Bochumer Bürgern mit einer gerechten Sozialpolitik eine Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu bieten und gleiche Bildungschancen für alle Kinder – egal welcher sozialen und ethnischen Herkunft – zu ermöglichen. Eine nachhaltige, ökologische und integrierte Stadtentwicklung ist für Bochum wichtig, um unsere Stadt auch künftig zu einer lebenswerten Stadt zu machen und die fortschreitende Flächenversiegelung zu stoppen.

Martina Foltys-Banning

planungspolitische Sprecherin

Verheiratet und als Mutter einer erwachsenen Tochter lebe ich seit über 30 Jahren in Bochum. Mittlerweile tief verwurzelt im Bochumer Norden, relaxe ich bei „Ackerbau und Viehzucht“ im Gemüsegarten mit Bienen und Hühnern.

Schon in meiner konservativ-katholischen Herkunftsfamilie gehörte Politik zum Alltag. Soziales Engagement war selbstverständlich, Werner Höfers „Internationaler Frühschoppen“ gehörte genauso zum Sonntag wie der Kirchgang.

Deshalb ist es nur folgerichtig, dass mich die Politik bis heute nicht loslässt. Nach Schülervertretung, Frauen-, Friedens- und Anti-Atom-Engagement bin ich über die Bürgerinitiative gegen die geplante Bochumer Müllverbrennungsanlage mit den Grünen in Berührung gekommen. Lange war ich nur Sympathisantin. Erst nachdem ich die Grünen schon längere Zeit in der Bezirksvertretung Bochum-Nord vertrat, bin ich Mitglied geworden.

Als gelernte Stadtplanerin liegt mir das Thema Lebensraum ganz besonders am Herzen. Ich vertrete die Grünen im Ausschuss für Strukturentwicklung und im Ausschuss für Planung und Grundstücke. Gerade in diesen Bereichen werden die Weichen für unsere grünen Themen wie nachhaltige Entwicklung und gerechte Lebensgrundlagen gestellt. Wir haben viele brachliegende Flächen, die wir wieder nutzbar machen können. Deshalb setze ich mich gegen weiteren Freiflächenverbrauch in unserer Stadt ein. Neue Gewerbeansiedlungen und Wohnbaugebiete sollen – soweit wie möglich – auf bereits vorgenutzte Flächen zurückgreifen. Verkehr und Verkehrserschließung dürfen nicht nur aus Straßen und Parkplätzen bestehen. Wir brauchen auch sichere Fuß- und Alltagsradwege und einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr.

In Zeiten, da die Bevölkerung in Bochum nicht mehr wesentlich zunimmt, sollte die Stadt möglichst nicht mehr in die Fläche wachsen. Eine kompakte Stadt ist funktionsfähiger, besonders in Zeiten des demografischen Wandels.

Eine gesunde Stadt ist mir wichtig, mit „Grünen Lungen“, guter Luft und möglichst wenig Lärm. Als Vertreterin der Grünen im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft VBW engagiere ich mich für bezahlbare Wohnungen in zukunftsfähigen Quartieren.

Im Verkehrsverbund VRR, wo ich Bochum und die Grünen vertrete, setze ich mich für einen kundenfreundlichen, effizienten und preiswerten öffentlichen Nahverkehr ein.

Bochum braucht keine Luxus- oder Prestige-Projekte. Wichtig ist, dass wir unsere Qualitäten bewahren und weiter qualifizieren. In Zeiten leerer Kassen können wir unser Angebot nicht immer weiter ausweiten. Wir müssen klug abwägen und das bewahren, was nachhaltig wirkt.

Planungs- und Wohnungsbaupolitik beschäftigt mich auch über Bochum hinaus. Deshalb arbeite ich in der grünen Landesarbeitsgemeinschaft Bauen und Wohnen mit.

Sebastian Pewny

Sprecher für Verkehr & Umwelt

Mein Name ist Sebastian Pewny, ich bin Jahrgang 1992 und damit das jüngste Mitglied der grünen Ratsfraktion. Ich studiere an der Ruhr-Universität Bochum Geowissenschaften. Neben dem Studium arbeite ich beim Sozialwerk St. Georg e.V. im Nachtdienst in einem Heim für Menschen mit geistigen Behinderungen. Außerdem arbeite ich im Forschungsbereich Materialkunde beim Deutschen Bergbau-Museum Bochum für die Deutsche Montan Technologie Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH.

Seit 2009 bin ich Mitglied der Grünen. Im Januar 2014 wurde ich in das Studierendenparlament der RUB gewählt. Dort agiere ich zurzeit als Fraktionssprecher der Grünen Hochschulgruppe Bochum. Seit Mai 2014 bin ich Mitglied des Rates der Stadt Bochum und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung. Außerdem vertrete ich die Stadt Bochum im Ruhrparlament (Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr) und in verschiedenen Aufsichtsräten.

Meine politischen Vorstellungen für unsere Stadt:

Bochum braucht ein neues grünes Denken, wenn es um den Schutz von Freiflächen und Bäumen geht. Dabei dürfen wir Ökonomie und Ökologie nicht als Gegensatz verstehen, sondern als zwei wichtige Faktoren auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt.
Besonders die TFH Georg Agricola als Hochschule für Rohstoff, Energie und Umwelt ist für Grüne interessant. Zusammen mit der RUB kann im Ruhrgebiet ein einmaliger Forschungs- und Wirtschaftsstandort entstehen. Für uns Grüne ist das Thema Energie von großer Bedeutung. Wirtschaftlich liegt hier enormes Potential.

Wenn ich an Bochum denke, dann denke ich an die Currywurst, den VfL Bochum und an die großartigen und bunten Menschen in meiner Heimatstadt. Bochum ist ein Bindeglied zwischen dem Neuen und dem Alten. Mit der neu gegründeten Wirtschaftsförderung und den Unis ist es möglich, Innovation und Forschung in die ehemalige Industriehochburg zu bringen und so den permanenten Strukturwandel zu bewältigen.

Esra Tekkan

schulpolitische Sprecherin

ch bin Jahrgang 1979 und von Beruf Diplom-Sozialpädagogin sowie Gymnastiklehrerin und Bewegungspädagogin mit zusätzlichen Qualifikationen als Qualitätsmanagerin und Kinderschutzfachkraft. Ich bin in Bochum geboren als Tochter einer Gastarbeiterfamilie und habe 3 Brüder.

Bereits in meiner Familie erlebte ich Vielfalt, so dass ich mich als Ost-West-Synthese bezeichnen würde. Damit ist gemeint, dass ich die Unterschiede der östlichen und der westlichen Kultur innerhalb der Türkei, aber auch durch meine Sozialisation hier (KITA, Schule, Studium, Beruf), in mir vereine.

Aufgrund meiner Sozialisation habe ich sehr früh gelernt, Verantwortung nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch innerhalb der Gesellschaft zu übernehmen. Sehr früh, seit meiner Jugend, habe ich mich für die Belange Anderer eingesetzt.

Ich war in verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit tätig. Ich habe u.a. die Offenen Ganztagsschulen vor ca. 10 Jahren mit aufgebaut und war als Koordinatorin/ Fachbereichsleitung für 4 Teams 7 Jahre verantwortlich. In diesem Zusammenhang habe ich ebenso Kinder und Jugendprojekte konzipiert und als Projektleitung durchgeführt. Ich war bei der Erstellung des Integrationskonzeptes der Stadt Bochum im Bereich Bildung beteiligt und nebenher im geschäftsführenden Vorstand des Kinder- und Jugendrings Bochum engagiert.

Anschließend habe ich 14 Monate als Arbeitsvermittlerin im Reha/SB-Bereich des Jobcenters gearbeitet. Dort habe ich über meine Aufgabenbereiche hinaus den Pressesprecher bei der Gestaltung der Ferienangebote für Familien, die im Leistungsbezug sind, unterstützt.

Seit Oktober 2012 bin ich bei PLANB Ruhr e.V. als Einrichtungsleitung in Herne mit den Arbeitsfeldern Erziehungshilfen, Integrationsagentur, Kinder-und Jugendarbeit sowie Kindertageseinrichtung beschäftigt. Ich bin Mitgründerin des Vereins und von Beginn an auch Vorstandsmitglied.

Seit 2009 bin ich grünes Mitglied und als sachkundige Bürgerin im Jugendhilfeausschuss Bochum.

Seit langem bin ich zudem in verschiedenen Arbeitsgremien innerhalb der Grünen und in kommunalen Strukturen zu den Themenbereichen Migration, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Kultur aktiv.

Ich möchte mich einsetzen für

eine interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung der bestehenden Strukturen und Angebote
Chancengleichheit und bessere Bildungsabschlüsse von Kindern und Jugendlichen
die Öffnung von Schulen innerhalb der Sozialräume, damit sie zu Lebens- und Lernorten von Familien werden. Elternbildung soll beispielsweise auch in Schulen stattfinden
die Verzahnung der gesamten Übergänge von der Kita bis zum Einstieg in den Beruf
die Verbesserung der Qualität der Offenen Ganztagsschulen
den Ausbau von BuT, U3, Kita und Tagespflege
Ich möchte mich gegen jegliche Diskriminierung in Kindergärten, Schulen
sowie in anderen Organisationen einsetzen und fühle mich in der
Verantwortung, meinen Beitrag für ein friedliches und vielfältiges
Zusammenleben zu leisten.

Mustafa Calikoglu

Ich bin verheiratet und habe 4 Kinder. Geboren wurde ich 1962 in der Türkei. 1980 kam ich nach Deutschland und habe zunächst als Berg- und Maschinenmann in der Zeche Auguste Victoria in Marl und später als gerichtlich vereidigter Dolmetscher und Übersetzer der türkischen Sprache für die Gerichte und Notare des Landgerichtbezirks Verden gearbeitet. 1992 war ich an der Gründung eines selbstverwalteten, ökologischen Landprojektes in Morsum bei Bremen beteiligt.

1993 habe ich dann mein Studium der Sozialpädagogik an der Universität Bremen begonnen und ein Jahr später den Vorsitz der AStA übernommen. 1997 habe ich dort mein Diplom gemacht.

Ab 1998 arbeitete ich bei der IFAK e.V. in Bochum im Bereich multikultureller Jugend-, Senioren- und Familienarbeit. Eines meiner Projekte war zum Beispiel die Beratung und Veranstaltung von Aktionswochen für Migranten zum Thema Abfallvermeidung in Kooperation mit dem USB.

Ich bin außerdem Mitorganisator eines offenen Treffs für Strafgefangene in der JVA Krümmede/Bochum und Vermittler zwischen den muslimischen Gemeinschaften, der jüdischen Gemeinde Bochum und Hattingen und den christlichen Kirchen und sorge für einen gegenseitigen Austausch und ein friedliches Zusammenleben in Bochum. Insbesondere fördere und begleite ich die Migrantenselbstorganisationen in Bochum in Kooperationsangelegenheiten mit Schulen, Kindergärten und Bildungswerken.

Seit 2012 arbeite ich für den AWO-Fachdienst für Migration und Integration als Leiter des Centrum Cultur in Wattenscheid.

1984 bin ich Mitglied bei den Grünen geworden, zunächst als Vorstandsmitglied in Marl. 2002 begann ich dann meine Arbeit bei den Grünen in Bochum und bin seit 2009 Ratsmitglied. Im Februar 2010 wurde ich zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Migration und Integration gewählt und begleitete die Umsetzung des Integrationskonzepts der Stadt Bochum. Ich war Mitglied des Ausschusses für Bildung und Wissenschaften und kümmerte mich um den Schulentwicklungsplan für Grundschulen in Bochum. Außerdem arbeitete ich im Agendabeirat, dem Sozialausschuss und dem Ausschuss für Anregungen und Beschwerden mit. Darüber hinaus setzte ich mich im Rahmen des Stadtumbaubeirats für eine integrative Entwicklung des Sozialraums im Westend von Bochum ein.

Seit der letzten Kommunalwahl arbeite ich im Integrationsrat, der den Ausschuss für Migration und Integration ersetzt hat. Außerdem vertrete ich die Grünen im Kulturausschuss.

Mein persönlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Integrationspolitik. Als Ratsmitglied setze ich mich aktiv für die Belange der Flüchtlinge und MigrantInnen und ihre Integration in unsere Gesellschaft ein. Mein Ziel ist die Sicherstellung von gleichberechtigten Teilhabe- und Teilnahmechancen für alle – insbesondere für politisch, ethnisch, kulturell und sozial benachteiligte Gruppen – an wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen, politischen und kulturellen Gütern. Meine Arbeit richtet sich sowohl an die Zuwanderungsbevölkerung als auch an die Mehrheitsgesellschaft.

Darüber hinaus setze ich mich für allgemeinpolitische Ziele wie z.B. Umweltschutz, eine transparente Politik und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte ein.

Meine persönlichen Ziele sind:

die Belange der Flüchtlinge und MigrantInnen begleiten, beobachten und für sie eintreten
direkte Zusammenarbeit mit Organisationen und Initiativen der Flüchtlingsarbeit und Migrantenselbstorganisationen in den Bereichen Zuwanderung und Integrationsförderung des Landes
den Zugang zur gesundheitlichen Versorgung und Altersversorgung für MigrantInnen verbessern
Anti-Rassismusarbeit, Aufklärungsarbeit gegen Rechts
Einsatz für transparente Politik
Verbesserung der Mitbestimmungsrechte

Olaf Krause

strukturpolitischer Sprecher

Ich bin Jahrgang 1963, habe an der Ruhr-Universität Geographie, Sozialwissenschaften, Evangelische Theologie und Geschichte studiert und war Mitarbeiter beim Zentrum für interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung (heute Regionalforschung – ZEFIR). Seit über 20 Jahren bin ich am Mannesmann-Gymnasium in Duisburg tätig. Dort arbeite ich in der Oberstufenkoordination und unterrichte die Fächer Geographie, Sozialwissenschaften, Politik sowie Wirtschaft. Von 2003 bis 2008 war ich im Auftrag der Bezirksregierung Düsseldorf in der Lehrerfortbildung tätig.

Mein bisheriges politisches und gesellschaftliches Engagement
Aktivitäten in kommunalen Gremien:

Von 1984 bis 1994 Mitglied der BV Wattenscheid
Von 1994 bis 1999 Mitglied des Rates der Stadt Bochum, u.a. stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Seit 1999 erneut Mitglied der BV Wattenscheid, gegenwärtig Fraktionsvorsitzender
Seit Anfang 2019 erneut Ratsmitglied
Aktivitäten bei den Grünen:

Gründungsmitglied des Ortsvereins Wattenscheid im Jahr 1981 und Mitglied des ersten OV-Vorstandes
Von 1989 bis 1991 Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Bochum
Zwischen 1993 und 1995 Mitglied des Kreisvorstandes im KV Bochum
Ich bin bei den Grünen, weil mir die alten Attribute: ökologisch und basisdemokratisch besonders am Herzen liegen. GRÜN beginnt „VOR ORT“! Deshalb bin ich so lange kommunalpolitisch aktiv.

Aktuell vertrete ich grüne Anliegen im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling sowie im Ausschuss für Strukturentwicklung. Daneben bin ich in den Aufsichtsräten der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbH, der Wirtschaftsförderung Bochum WiFö GmbH sowie der Bochum Perspektive 2022 GmbH.

Jannis Mehring

Das Bochumer Ratsmitglied der Piraten Jannis Mehring hat sich der Fraktion der Grünen angeschlossen.
Mehring war Mitte November in den Rat nachgerückt, nachdem Ex-Pirat André Kasper sein Mandat niedergelegt hatte. „Da ich 2014 als Mitglied der Piratenpartei gewählt wurde, werde ich das Mandat als solches antreten. Mit den kommunalpolitischen Zielen der Grünen kann ich mich jedoch voll identifizieren: Mir liegt es sehr am Herzen unsere Stadt familien- und umweltfreundlicher zu gestalten.“
Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Manfred Preuß weist darauf hin, dass Mehring bereits als Bezirksvertreter der Piraten im Stadtbezirk Mitte eng mit der grünen BV-Fraktion zusammengearbeitet hat: „Wir kennen Jannis als engagierten und verlässlichen Kollegen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm. Die rot-grüne Rathauskoalition verfügt damit übrigens wieder über 43 Sitze im Rat.“
Der 34jährige Mehring lebt mit seiner Familie im Stadtbezirk Südwest und ist Betriebsleiter der Gastronomie im Stadioncenter.

Wolfgang Cordes

wirtschaftspolitischer Sprecher

Wolfgang Cordes vertritt uns im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling und im Ausschuss für Sport und Freizeit. Daneben sitzt er im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bochum. Er war bis 2013 über 15 Jahre Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat. Anfang 2020 ist er für Oliver Buschmann in den Rat nachgerückt.

Katharina Schubert-Loy

sozialpolitische Sprecherin

Vor 42 Jahren bin ich aus München nach Bochum gezogen. Bochum ist seitdem mein Zuhause. Ich bin seit 46 Jahren verheiratet, wir haben drei inzwischen erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.

Politisch engagiert habe ich mich seit meiner frühen Jugend, weil ich mich für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen wollte und will und die Parole „man kann ja doch nichts machen“ nicht richtig finde.

Die Grünen waren und sind für mich die Partei, die meinen politischen Vorstellungen und Wünschen am nächsten kommt, auch wenn ich nicht hinter allen Entscheidungen – vor allem aus der Mitregierungszeit im Bund – stehe. Hier seien sowohl der Kriegseinsatz im Kosovo als auch die Hartz-IV-Gesetzgebung genannt.

Seit 1989 bin ich Mitglied der Grünen in Bochum und seitdem auch für die Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Ost. Anlass für mein kommunalpolitisches Engagement waren die Kiesgruben in Langendreer, die mit teils giftigen, dioxinhaltigen Abfällen verfüllt wurden. Ohne Rücksicht auf Boden, Grundwasser und Gesundheit der Menschen wurde hier von Firmen Geld für eine sachgerechte Entsorgung gespart und von den Kiesgrubenbesitzern Geld damit verdient. Die Zeche zahlen die Bürgerinnen und Bürger für Sicherung und Sanierung der Altlasten.

1990 wurde ich Fraktionsgeschäftsführerin der grünen Ratsfraktion und hatte damit das Glück, neben dem Ehrenamt in der Bezirksvertretung mein Engagement auch im Beruf leben zu können. Inzwischen habe ich das Rentenalter erreicht und damit mehr Zeit für das Ehrenamt. Bei der Kommunalwahl 2014 haben die Grünen in Bochum dazu gewonnen, so dass ich auf dem elften Platz der Liste ein Ratsmandat bekam. Im Rat arbeite ich im Ausschuss für Soziales und Gesundheit sowie im Rechnungsprüfungsausschuss.

Mein Ziel ist es, trotz der äußerst knappen finanziellen Ressourcen der Stadt die Hilfe- und Selbsthilfestrukturen im Sozial- und Gesundheitsbereich zu erhalten. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft zu berücksichtigen und eine enge Verbindung zwischen Stadtentwicklungs- und Sozialpolitik herzustellen. Unsere Stadt sollte neuen Formen des Zusammenlebens im Alter den Weg ebnen. Die hohe Arbeitslosigkeit in den Städten des Ruhrgebiets erfordert große Anstrengungen, um von Arbeitslosigkeit betroffenen und gering verdienenden Menschen die Teilnahme am sozio-kulturellen Leben zu ermöglichen.

Die Kriege und wirtschaftlichen Katastrophen in der Welt vertreiben Millionen Menschen aus ihrer Heimat. Auch nach Deutschland kommen mehr Flüchtlinge. Es ist mir sehr wichtig, dass die Flüchtlinge, die nach Bochum kommen, hier willkommen geheißen werden, menschenwürdig unterkommen und gesundheitlich versorgt werden. Die Kinder sollen so schnell wie möglich zur Schule gehen können, Kindergärten besuchen, in Sportvereinen mitmachen, um sich in ihrer neuen, völlig fremden Umgebung zurechtzufinden.

Der Rechnungsprüfungsausschuss befasst sich mit der Steigerung von Effizienz im Verwaltungshandeln, mit der Verhinderung und Bekämpfung von Korruption und dem möglichst sparsamen Einsatz finanzieller Ressourcen der Stadt. Obwohl ich weiß, dass sich durch die Arbeit auf diesem Gebiet die schlechte finanzielle Situation der Stadt nicht wesentlich verändern wird, ist es mir wichtig, dass jeder Cent der Steuergelder von Bürgerinnen und Bürgern sinnvoll eingesetzt wird und keine Verschwendung stattfindet. Vorbeugungsmaßnahmen gegen Korruption und deren Bekämpfung sind grundlegende Maßnahmen, um das Vertrauen der BürgerInnen in Politik und Verwaltung zu gewinnen.
Seit 2009 bin ich Mitglied der Grünen. Im Januar 2014 wurde ich in das Studierendenparlament der RUB gewählt. Dort agiere ich zurzeit als Fraktionssprecher der Grünen Hochschulgruppe Bochum. Seit Mai 2014 bin ich Mitglied des Rates der Stadt Bochum und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung. Außerdem vertrete ich die Stadt Bochum im Ruhrparlament (Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr) und in verschiedenen Aufsichtsräten.

Meine politischen Vorstellungen für unsere Stadt:

Bochum braucht ein neues grünes Denken, wenn es um den Schutz von Freiflächen und Bäumen geht. Dabei dürfen wir Ökonomie und Ökologie nicht als Gegensatz verstehen, sondern als zwei wichtige Faktoren auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt.
Besonders die TFH Georg Agricola als Hochschule für Rohstoff, Energie und Umwelt ist für Grüne interessant. Zusammen mit der RUB kann im Ruhrgebiet ein einmaliger Forschungs- und Wirtschaftsstandort entstehen. Für uns Grüne ist das Thema Energie von großer Bedeutung. Wirtschaftlich liegt hier enormes Potential.

Wenn ich an Bochum denke, dann denke ich an die Currywurst, den VfL Bochum und an die großartigen und bunten Menschen in meiner Heimatstadt. Bochum ist ein Bindeglied zwischen dem Neuen und dem Alten. Mit der neu gegründeten Wirtschaftsförderung und den Unis ist es möglich, Innovation und Forschung in die ehemalige Industriehochburg zu bringen und so den permanenten Strukturwandel zu bewältigen.

Sachkundige in den Gremien des Rates

Ayse Balyemez (Jugendhilfe)

Sozialpädagogin, Mitglied im Integrationsrat als gewählte Vertreterin der Migrantinnen und Migranten, Sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales und im Ausschuss für Schule und Bildung

Oliver Buschmann (Umwelt)

Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Umwelt, Ordnung und Sicherheit

Pierino Cerliani (Stadtplanung)

Architekt und Stadtplaner, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Planung und Grundstücke

Daniel Gorin (Bildung)

Schüler, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Schule und Bildung

Ingrid Guttke (Seniorenbeirat)

Rentnerin, Mitglied des Seniorenbeirats

Patrick Hoenninger (Verkehr)

Verkehrsplaner, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität

Jürgen Hoffmann (Seniorenbeirat)

Rentner. Mitglied des Seniorenbeirats

Egbert Hornberg (Stadtplanung)

Architekt. Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Planung und Grundstücke

Doris Hucke (Kultur)

Rentnerin, Sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Kultur

Michael Künker (Jugendhilfe)

Bereichsleiter Jugendhilfe, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)

Dr. Boris Lotwin (Integration)

Jüdische Gemeinde Bochum, stv. Mitglied im Integrationsrat

Ronja Reyes-Henriquez (Umwelt)

Biologin, Sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Umwelt, Ordnung und Sicherheit

Armin Seif (Integration)

Politikwissenschaftler, stv. Mitglied im Integrationsrat

Linda Unger (Frauenbeirat)

Mitglied des Frauenbeirats

Nina von Witzleben (Frauenbeirat)

Mitglied des Frauenbeirats

René Wynands (Kultur)

Kommunikationsdesigner, Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Kultur

Mitarbeiter*innen Fraktionsgeschäftsstelle

Dr. Frank Taschner

Als Fraktionsgeschäftsführer leite ich die Geschäftsstelle der Ratsfraktion und bin verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Ich bin zuständig für die Themen Bildung und Integration.

Per E-Mail bin ich zu erreichen: ftaschner[at]bochum.de

Anette Klöckner

Als Fraktionsmitarbeiterin bin ich zuständig für die Themen Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen und Strukturentwicklung.

Per E-Mail bin ich zu erreichen: akloeckner[at]bochum.de

Jan Loges

Als Fraktionsmitarbeiter bin ich zuständig für die Themen Umwelt, Klima, Verkehr, Kultur und Sport.

Per E-Mail bin ich zu erreichen: jloges[at]bochum.de

Martin Piegeler

Als Fraktionsmitarbeiter bin ich zuständig für die Themen Soziales, Arbeit, Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe, städtische Beteiligungen und Eigenbetriebe.

Per E-Mail bin ich zu erreichen: mpiegeler[at]bochum.de

Regina Sternhoff

Ich bin die Sekretärin der Geschäftsstelle.

Per E-Mail bin ich zu erreichen: rsternhoff[at]bochum.de

Ursula Küper

Als Fraktionsmitarbeiterin kümmere ich mich um Öffentlichkeitsarbeit.

Frederik Antary

Als Fraktionsmitarbeiter kümmere ich mich um den Auftritt der Fraktion in den Sozialen Medien.

Christian Zschoche

Ich bin der IT-Administrator.

Bezirksvertretung Mitte

Elke Heuvel

Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin

Ich bin gebürtige Bochumerin und wohne im Stadtteil Riemke. Bis zu meiner Pensionierung war ich Lehrerin an einer Grundschule.

Seit 2004 bin ich Mitglied in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte, seit 2009 als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin.

Raphael Dittert

Fraktionsvorsitzender

Mein Name ist Raphael Dittert und ich bin seit 2016 Mitglied in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte. Mit Jahrgang 1991 bin ich dort leider das jüngste Mitglied und der einzige unter 30.

Ich bin im Bochumer Augusta-Krankenhaus geboren, in der Innenstadt an der Wittener Straße aufgewachsen und habe für das Studium der Politikwissenschaft und Soziologie einen Abstecher nach Bielefeld gemacht. Neben dem Studium der Sozialwissenschaften an der RUB unterstütze ich Menschen im ambulant betreuten Wohnen. Außerdem war ich jahrelang in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aktiv und habe hier Auszubildende und junge Arbeitnehmer*innen motiviert, sich für ihre Rechte einzusetzen.

Als Fraktionsvorsitzender koordiniere ich die Angelegenheiten der Fraktion, kümmere ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit und bin Ansprechpartner für alle.

Karsten Finke

Ich bin 38 Jahre alt und bin seit mittlerweile 20 Jahren Mitglied bei den GRÜNEN. 2003 bin ich wegen des Studiums nach Bochum gezogen und 2004 fand ich mich in der Bezirksvertretung Mitte direkt wieder. Bis 2012 war ich Fraktionsvorsitzender, bis ich in den Rat nachgerückt bin, dem ich bis 2015 angehörte. Seit 2018 gehöre ich wieder der Bezirksvertretung an. Auch in der Partei habe ich schon einige Aufgaben übernommen, u.a. war ich mehrmals im Kreisvorstand. Heute bin ich Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Queer*Feminismus und als Schatzmeister wieder im Kreisvorstand vertreten.

Meine politischen Schwerpunkte sind Feminismus, Flucht und Antifaschismus. Ich versuche Politik nach dem Motto zu machen “Wer im Kleinen etwas verbessert, macht die Welt ein kleines Stückchen besser.”

David Werner

Ich bin 39 Jahre alt, gebürtiger Bayer aus Schwaben und lebe seit etwa 12 Jahren im Ruhrpott, die allermeiste Zeit davon in Bochum. Hier habe ich privates Glück, gute Arbeit, Freunde und eine neue Heimat gefunden.

Mein großes Interesse an Politik führte 2013 zum Eintritt in die Piratenpartei, Engagement in anderen Parteien konnte ich mir vorher nur schlecht vorstellen. 2016 kam ich als Nachrücker in die Bezirksvertretung und arbeite seitdem zusammen mit SPD und GRÜNEN gerne für die Bürger*innen im Bezirk.

Die enge und gute Zusammenarbeit insbesondere mit den GRÜNEN überzeugte mich davon, dass ich dort mein politisches Engagement fortführen möchte, weshalb ich vor etwa einem Jahr Mitglied wurde.

Meine politischen Interessen liegen besonders im Bereich Asyl, Rechtsextremismus, Verfassungsrecht und transparenter Verwaltung.

Der Grund für mein politisches Engagement ist eine Mischung aus „Nicht nur meckern, auch machen“ und den Worten von Edmund Burke: „Nichts anderes braucht es zum Triumph des Bösen, als daß gute Menschen gar nichts tun.“

Bezirksvertretung Wattenscheid

Oliver Buschmann

Stellvertretender Bezirksbürgermeister

Olaf Krause

Fraktionsvorsitzender

Bezirksvertretung Nord

Petra Willich

Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin

Als Diplom Sozialwissenschaftlerin und Berufsbetreuerin (geboren 1957, Mutter von drei Söhnen) liegen mir Umweltpolitik und Soziales sehr am Herzen.

Seit 2014 bin ich Mitglied der Bezirksvertretung Nord und dort derzeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN sowie stellvertretende Bezirksbürgermeisterin aktiv.

Christian Schnaubelt

Fraktionsvorsitzender

Ich bin Diplom Sozialwissenschaftler und Journalist (geboren 1975) und arbeite ehrenamtlich in der katholischen Kirche. Seit 1999 bin ich bereits Mitglied der Bezirksvertretung Bochum-Nord und dort seit 15 Jahren der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN und Mitglied des Bezirksältestenrates. Meine Schwerpunktthemen sind Lokal- und Verkehrspolitik sowie Jugendhilfe.

Bezirksvertretung Ost

Vera Tiemann

Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin

Detlef Kühlborn

Fraktionsvorsitzender

Sandra Schulze

Ich bin 39 Jahre alt. Geboren in Langendreer, mit Wurzeln in Werne, lebe ich seit 1984 in Laer und engagiere ich mich seit 2014 in der Bezirksvertretung Bochum-Ost für die Belange unseres schönen Bezirks.
Zunächst studierte ich an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaften, wechselte dann aber zur „Angewandten Informatik“ und arbeite inzwischen in der Informationssicherheit. An der Ruhr-Universität machte ich auch meine ersten politischen Gehversuche. 2009 entdeckte ich die Piraten, und für sie trat ich dann 2014 auch bei der Kommunalwahl an. Ende 2018 trennten sich dann unsere Wege und ich habe eine neue politische Heimat bei den GRÜNEN gefunden.

Bezirksvertretung Süd

Peter Borgmann

Stellvertretender Bezirksbürgermeister

Monika Gärtner

Fraktionsvorsitzende

Bezirksvertretung Südwest

Monika Engel

Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin

Anna Konincks

Fraktionsvorsitzende