GRÜNE: Öffnung der Hordeler Straße in Richtung Herne entlastet den Verkehrsknotenpunkt am Hannibal-Center

Mit den Stimmen der GRÜNEN hat die Bezirksvertretung Bochum-Mitte in der Sitzung am 13. August die Öffnung der Hordeler Straße als unechte Einbahnstraße in Richtung Herne beschlossen. Diese Maßnahme soll im Herbst mit zunächst provisorischen Mitteln umgesetzt werden. Gleichzeitig soll in Höhe Kleine Hordeler Straße eine durch eine Ampelanlage gesicherte Überquerung der Hordeler Straße für Fußgänger*innen wiederhergestellt werden.

„In der Politik ist es wichtig, Entscheidungen zu überdenken und auch Fehler zu korrigieren. Unserer Entscheidung für die Öffnung der Hordeler Straße liegen die Sachargumente des von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachtens zu Grunde. Bereits im Winter 2019 zeichnete sich ab, dass nichts an einer Öffnung der Hordeler Straße vorbeiführt,“ so Raphael Dittert, Fraktionsvorsitzender der Grün-Offenen Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte. „Vorschläge wie der Ausbau der Kreuzung Dorstener Straße/Riemker Straße für mehrere Millionen Euro waren von Anfang an keine Option. Die Hordeler Straße wird bis auf ein letztes Teilstück in beide Richtungen befahrbar bleiben. Dies garantiert die ungehinderte Zufahrt für die Anwohner*innen.“

Hand in Hand mit der Öffnung geht ein Tempo 30 Limit und ein Durchfahrverbot für LKW. Langfristig ist die komplette Erneuerung der Straße geplant. Dazu gehören die Neuordnung von Radwegen und Radverkehrsanlagen sowie sichere Querungsanlagen für Fußgänger*innen.

Anna di Bari, GRÜNE Spitzenkandidatin für die Bezirksvertretung Bochum-Mitte, fügt hinzu: „Für uns ist klar, dass die Öffnung der Hordeler Straße erst der Anfang sein kann. Ein Umstieg auf Nah- und Radverkehr kann nur durch ein attraktives Angebot von vernünftigen Radwegen auf der Dorstener Straße und ein besseres ÖPNV-Angebot gerade in den Randzeiten und am Wochenende zum Erfolg führen. Dazu gehört auch eine Mobilitätsstation am Hannibal-Einkaufscenter. Die Umsetzung dieser Ziele werden wir in der nächsten Wahlperiode mit Nachdruck verfolgen“.