Radwege im Norden ausbauen – Verbesserung der Sicherheit des Fahrradweges auf der Frauenlobstraße erreicht

Auf dem Fahrradweg Frauenlobstraße, der die Stadtteile Gerthe und Hiltrop miteinander verbindet, wurden Markierungsarbeiten zur Verbesserung der Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer durchgeführt. Dies hat bereits Wirkung gezeigt, denn nach Auskunft aus der Anwohnerschaft konnte eine Reduzierung von zugeparkten Fahrradwegen erreicht werden. Die Grünen im Norden, die diese Maßnahme vorgeschlagen hatten, regen weitere Maßnahmen u.a. in Hiltrop und Gerthe an und werden sich in der Dezember – Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Nord für einen weiteren Ausbau der Radwege im Bochumer Norden einzusetzen.

Seit einem Jahr stehen die Grünen in engem Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Experten und Expertinnen aus (Rad-) Initiativen und der Stadt Bochum, um den Stand der Radwege im Bochumer Norden zu analysieren und zu verbessern. Durch Eingaben in der Bezirksvertretung Bochum-Nord und durch Ortstermine haben die Grünen bereits Verbesserungsvorschläge für die Hiltroper Straße, die Hiltroper Landwehr, die Dietrich-Benking-Straße und die Frauenlobstraße eingebracht. Nun kündigen die Grünen an, in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Nord am 07. Dezember 2021 weitere Vorschläge einzubringen. „Einen zusätzlichen Fokus wollen wir auf eine verbesserte Anbindung des Ruhrpark-Einkaufzentrums und der Radwege-Situation auf dem Castroper Hellweg sowie in Gerthe, Harpen und Kornharpen legen“, betont Christian Schnaubelt, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Nord.

Konkret schlagen die Grünen den Ausbau der Radwege zum und im Ruhrpark sowie eine Anbindung des Bochumer Nordens an den geplanten „Radschnellweg Ruhr“ vor. Weiterhin wird seit längerer Zeit der Neubau von Radwegen in Harpen (z.B. auf dem Harpener Hellweg) und in Kornharpen (z.B. neuer Fuß- und Radweg auf der „Thyssen“-Brücke) vorgeschlagen.

Ausbau der Nahmobilität

Auch die Situation in Gerthe soll für Radfahrerinnen und Radfahrer verbessert werden. Auf der „Lothringen Trasse“ gibt es am Castroper Hellweg aktuell keine durchgehende Verbindung. Nur mit Umweg muss in Höhe Josef-Baumann-Straße oder an der Zufahrt zum Gewerbegebiet Lothringen V (Am Hellweg) die vierspurige Straße gekreuzt werden. Die Grünen weisen darauf hin, dass es hier immer wieder, insbesondere für Kinder, Familien, Lastenräder und Radfahrende mit Anhängern, zu gefährlichen Situationen kommt. Verantwortlich dafür sind die engen Umlaufgitter und der schmalen Aufstellflächen. „Mitunter steht der Anhänger oder die halbe Familie auf der Straße. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, fordert Martina Foltys-Banning, die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion.

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