Um die Mobilitätswende in Bochum Wirklichkeit werden zu lassen, setzen wir weiter darauf, die Nahmobilität zu stärken: mehr saubere, breite und sichere Radwege, Lückenschluss im Radverkehrswegenetz, barrierefreie und breite Fußwege sowie ein gut getakteter ÖPNV auch zu Randzeiten sind Voraussetzungen, um Menschen auf den Umstieg zum Umweltverbund (ÖPNV, Rad, Fuß) zu bewegen. Ziel dabei ist es, eine Mobilität in Bochum zu schaffen bei der alle Mobilitätsarten schnell, staufrei und sicher ans Ziel kommen.
Das Fahrrad ist längst kein Freizeitsportgerät mehr. Es garantiert die umweltfreundliche Fahrt auch zur Arbeit oder zum Supermarkt im Quartier. Dabei hält die Bewegung gesund und das Rad verursacht keinen Lärm. Deshalb können die Nachbarn ausschlafen, wenn man mal früh bzw. spät unterwegs ist.
Bus und Bahn bewegen Tausende Menschen täglich durch unsere Stadt. Ein gute ÖPNV verhindert Staus und verstopfte Straßen und sorgt durch Zuverlässigkeit und preisgünstige Angebote für ein Mobilitätsangebot für Alle. Komfort, Pünktlichkeit und Kund*innenservice sollten dabei oberste Priorität haben.
Schon heute werden ein Viertel aller Wege in unserer Stadt zu Fuß zurückgelegt. Trotzdem wird dem Fußverkehr zu wenig Raum gegeben, lange Ampelzeiten verzögern den Weg, und besonders sicher sind viele Gehwege auch nicht. Das muss sich ändern. Gute Gehwege sind breit, barrierefrei und müssen mit anderen Verkehrsteilnehmenden nicht geteilt werden. Gute Fußwege sind gleichzeitig sichere Schulwege!