2005

Bei der Landtagswahl am 22. Mai im bis dahin rot-grün regierten Nordrhein-Westfalen erreichen die Grünen lediglich 6,2 Prozent der Stimmen (Bochum 7,3 %). Gleichzeitig fährt die SPD eine gravierende Wahlniederlage ein. Der damalige SPD-Vorsitzende, Franz Müntefering, verkündete bereits kurz nach Schließung der Wahllokale, dass er sich mit Bundeskanzler Gerhard Schröder geeinigt habe, Neuwahlen für den kommenden Herbst anzustreben.

Zur Bundestagswahl am 18. September erzielen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit 8,1 Prozent der Stimmen (Bochum 8,9%) das drittbeste Ergebnis ihrer Geschichte. 51 Abgeordnete ziehen in den Bundestag ein.

Wahlprogramm 2005

Die Bochumer Grünen fordern den Bundesvorstand in einem offenen Brief auf in die Opposition zu gehen und keine Ampel- oder Jamaikakoaltion einzugehen.

Am 15. Oktober faßt die BDK in Oldenburg den Beschluss „Grün macht den Unterschied". Er zieht eine Bilanz der Regierungszeit und entwickelt gleichzeitig erste Perspektiven für die neue Oppositionsrolle. Der Beschluss sieht auch die Veranstaltung eines Zukunftskongresses für das Jahr 2006 vor. Dort soll eine Debatte um die Kernfragen, die Orientierung und die Hauptaufgaben grüner Politik geführt werden. Es sollen langfristige konzeptionelle Fragen angegangen und die Gesamtorientierung der Partei aufbauend auf dem Grundsatzprogramm fortentwickelt werden.

 

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