Jan Keitsch
Name: Jan Keitsch
Beruf: Student der Religionswissenschaft und Philosophie
Alter: 23 Jahre
Kandidiert für: Bezirksvertretung Bochum-Mitte
Warum gerade Kommunalpolitik?
Wichtige Entscheidungen werden nicht bloß in Brüssel, Berlin oder Düseldorf getroffen. Viele Bereiche, die unser tägliches Leben betreffen, fallen in die Zuständigkeit der Kommunen. Zum Beispiel, ob ein sicherer Radweg zur Schule gebaut wird oder grüne Rückzugsflächen in der sonst recht grauen Stadt erhalten, aus- und aufgebaut werden. Hier befindet sich Bochum auf einem guten Weg, aber es gibt weiterhin eine Menge zu tun!
Warum kandidierst Du?
Ich lebe nun seit gut 2 1/2 Jahren in Bochum und habe "tief im Westen" ein neues Zuhause gefunden, das ich so schnell nicht wieder aufgeben werde. Daher möchte ich für eine grüne, sozial gerechte und finanziell zukunftsfähige Politik in Bochum kämpfen!
Wie kamst Du zur Grünen Jugend?
Zur Grünen Jugend kam ich durch die Arbeit in der Grünen Hochschulgruppe an der Ruhr-Universität. Die umgebungsgrünste Uni der Republik ist ökologisch noch lange nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Daher war klar: Es ist Zeit für GRÜN!
Wie willst Du Dich für junge Menschen einsetzen?
Als Universitätsstandort mit über 50.000 Studierenden ist Bochum eine junge Stadt. Davon ist in der Stadt und gerade ihren Stadtteilzentren oft wenig zu sehen. Viele junge PendlerInnen verbringen nicht mehr Zeit als nötig in Bochum. Es ist wichtig, mehr Mittel in die Jugendarbeit zu investieren und nicht-kommerzielle Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene und Senioren zu stärken! Denn nur dann ist Bochum auch morgen noch eine lebendige und lebenswerte Stadt!
Was willst Du in Bochum ändern?
Es muss uns gelingen, trotz der katastrophalen Haushaltslage Bochum sozial und ökologisch weiterzuentwickeln. Das heißt: Bei unnötigen und unverantwortlichen (Groß-)Projekten (Konzerthaus, Exzenterhaus, Stadtturm...) sparen, soziale und kulturelle Grundversorgung sichern und ausbauen sowie ökologische Akzente setzen (RUB-Campussanierung zum Plus-Energie-Projekt ausbauen, ungenutzte "Grauflächen" entsiegeln, ökologisch zukunftsweisende Betriebe stärken, Fahrradverkehr und ÖPNV stärken...).
Bochum zeichnet aus?
Bochum ist ein Ort der Widersprüche und Gegensätze. Zwischen sozialem Brennpunkt und Universitätsstadt. Zwischen Innovation und Rückschritt. Zwischen erfolgreichem Strukturwandel und hoher Arbeitslosigkeit. Zwischen größenwahnsinnigen Prestigeprojekten und fehlender sozialer Gerechtigkeit (Stichwort: Sozialticket). Kurz zusammengefasst: Eine Stadt, in der noch viel verbessert werden muss. Aber auch eine Stadt, in der es sich lohnt, für ein besseres Morgen zu kämpfen!
Hobbys: Wenn ich neben Uni und Politik noch Zeit finde: Natur genießen, die Welt entdecken, lesen & schreiben, diskutieren & streiten, mit mehr oder weniger Erfolg den Chefkoch spielen (und dabei FreundInnen von veganem Essen begeistern!) und viel zu viel Zeit mit PC, Internet und meiner Xbox verbringen :-)






